integrale Leibarbeit
steht für eine prozessorientierte Synthese aus Atemarbeit, Körperarbeit und Psychotherapie.

Körper, Seele und Geist sind einander ergänzende, sich gegenseitig durchdringende Aspekte unseres Menschseins. Von dieser lebendigen Ganzheit des Menschen geht die integrale leibarbeit aus. Unsere Denkmuster und unsere Gewohnheiten spiegeln unsere individuelle Lebens-geschichte ebenso wider, wie unser Körper und unsere Körperhaltung. Gefühle, die wir zulassen, und auch Gefühle, die wir unterdrücken, geben Auskunft über uns selbst. Beides, das Zulassen wie das Unterdrücken der Gefühle, findet sein Abbild in unseren Atemmustern und in den Strukturen des Körpers.
Leib – dieses Wort aus dem Mittelhochdeutschen beschreibt mehr als nur den Körper, es meint den lebendigen, beseelten Körper. Leib umfasst die Einheit von Körper, Seele und Geist.

ila – integrale leibarbeit und Integrale Psychologie meint eine ganzheitliche Sichtweise des Menschen, des Individuums, seines sozialen Netzes und seiner Wurzeln in Kultur und Natur. Integrale Psychologie integriert somatopsychologische und tiefenpsychologische Erkenntnisse, systemische Sichtweisen und transpersonale Erfahrung. Modelle oder Theorien dienen dialogisch mal als Ariadnefaden, der uns sicher durch das Labyrinth führt, mal als Bauplan des Labyrinths, mal als Beschreibung der Wirkweise und des Sinns einer initiierenden Reise durch das Labyrinth.
ila nutzt Modelle und Theorien immer in dem Bewusstsein, dass ein Modell nicht die Wirklichkeit ist, sondern ein Versuch, sich in einem Feld zu orientieren, das selbst ständig in Fluss und Wandlung ist, letztlich unbegreiflich bleibt und dennoch erfahrbar und intuitiv erfassbar ist.

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